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Der Name ist bei diesem Fonds nicht Programm: Obwohl er FT Emerging Arabia heißt, investiert Fondsmanager David P. Sanders und sein Team von Invest AD (Abu Dhabi Investment Company), einem Partner von Frankfurt Trust, auch in den afrikanischen Kontinent. Aufgelegt wurde der Fonds im September 2007, das Anlagevolumen beträgt rund 45 Millionen Euro. Das Gros des Anlagevermögens wird in den Ländern des Golf-Kooperationsrates (GCC) investiert, also in Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Kuwait, Oman und Bahrain. Abgerundet wird das Portfolio durch ausgewählte Titel aus den Nachbarländern wie Ägypten, in das knapp 15 Prozent angelegt sind, Jordanien und Marokko.
Fast ein Drittel der Wertpapiere sind im schnell wachsenden Finanzsektor investiert, weitere 22 Prozent entfallen auf den Telekommunikationsbereich und 14 Prozent auf Konsumgüter. Immobilien und Saudi-Arabia-Fonds machen jeweils zehn Prozent des Portfolios aus. Der Rest verteilt sich auf die Industrie-, Transport- und Energiebranche. Der Fonds ist in Euro notiert, Währungsrisiken sind jedoch beinahe vollständig abgesichert. Geduld ist gefragtWas für andere Emerging-Markets-Aktienfonds gilt, trifft auch auf den FT Emerging Arabia zu; sprich: Wer sein Geld in den FT Emerging Arabia Fonds anlegen möchte, sollte sein Geld – um mögliche Kursverluste ausgleichen zu können – mindestens für fünf Jahre binden können. Schlechter als der VergleichsindexBei der Auswahl der Titel hat Fondsmanager David P. Sanders in der Vergangenheit kein allzu glückliches Händchen bewiesen. Im Vergleich zur Benchmark, die sich zu 75 Prozent aus dem MSCI Arabian Markets ex Saudi Arabian und zu 25 Prozent aus dem Tadawul All Share (PI) zusammensetzt, fielen die Verluste häufig größer und die Gewinne in der Regel geringer aus. Seit der Auflage im September 2007 sitzen Anleger auf einem Verlust in Höhe von rund 35 Prozent, während der Vergleichsindex „nur“ 16 Prozent nachgab. Zu schaffen machte dem Fonds vor allem die hohen Schwankungen des Ölpreises sowie die politisch instabile Lage in vielen arabischen Ländern, die auch zahlreiche internationale Investoren abgeschreckt hat. Ägypten sei DankAuf Sicht der vergangenen zwölf Monate hat der Fonds gegenüber dem Vergleichsindex jedoch die Nase vorn, rund 3 Prozent legte der FT Emerging Arabia zu, während die Benchmark auf ein Plus von 2,5 Prozent kommt. Auch seit Jahresbeginn kann sich die Performance des Fonds mit einem Plus von gut 11 Prozent sehen lassen, wobei den Anlegern vor allem die robuste Entwicklung in Ägypten in die Hände spielte. „Ägypten zeigte sich nach der enttäuschenden Performance in 2011 stark erholt und schloss das Quartal, trotz einer Schwächephase im März, als bester Aktienmarkt der Region ab“, heißt es im aktuellen Fondsmanagerkommentar. Gut, dass beim FT Emerging Arabia der Name nicht Programm ist.
Disclaimer: Foto: ©caan2gobelow - Fotolia.com
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